Zwei Kolleginnen einer Kanzlei am Laptop, auf dem Bildschirm die Prüfung der Bankbuchungen im Kanzlei-Portal
Kanzleiflinkest.tax · Mandantenportal für Kanzleien

Das Portal für Steuerberater. Die Buchhaltung der Mandanten kommt vorbereitet an.

Die Mandanten erfassen Belege und Bank in flinkest. Die KI liest aus, Konten und Regeln der Kanzlei kontieren vor. Die Kanzlei arbeitet im Kanzlei-Portal nur noch die Ausnahmen ab, gibt frei und übergibt an BMD.

  • Belege von der KI ausgelesen
  • Kontiert nach den Vorgaben der Kanzlei
  • Fertig für BMD und RZL
Das Prinzip

Zwei Seiten, ein Datenbestand.

flinkest ist die Software des Mandanten: Rechnungen, Belege, Bankkonto. flinkest.tax ist das Portal der Kanzlei auf genau diesen Daten. Nichts wird kopiert, nichts kommt als Belegordner.

Der Betrieb in flinkest
  • schreibt seine Rechnungen
  • lädt Eingangsbelege hoch oder schickt sie per E-Mail
  • verbindet sein Bankkonto
  • ordnet Belege den Zahlungen zu
  • beantwortet Rückfragen der Kanzlei
Die Kanzlei in flinkest.tax
  • hinterlegt Konten und Regeln
  • sieht, wo bei welchem Mandanten Arbeit liegt
  • prüft und gibt frei
  • fragt direkt an der Buchung nach
  • übergibt an BMD oder RZL
Beim Mandanten

So kommen die Daten in die Kanzlei.

Bevor die Kanzlei eine Buchung sieht, ist schon viel passiert. Der Betrieb erledigt, was nur er weiß, flinkest den Rest.

  1. 1

    Das Bankkonto ist verbunden

    Der Betrieb verbindet sein Geschäftskonto mit flinkest. Die Umsätze kommen bis zu viermal täglich automatisch herein.

    Kein Kontoauszug, der neben dem Belegordner liegt.

  2. 2

    Belege kommen digital an

    Eingangsrechnungen hochladen, mit dem Handy fotografieren oder per E-Mail schicken. Ausgangsrechnungen schreibt der Betrieb direkt in flinkest, das Erlöskonto kommt aus Artikel und Kunde.

    Kein Ordner zum Quartalsende, keine Mail-Anhänge zum Sortieren.

  3. 3

    Die KI liest aus, das Konto steht schon da

    Lieferant, Belegnummer, Datum und jede Position mit Netto, Steuersatz und Steuer. Ist beim Lieferanten ein Buchungskonto hinterlegt, steht es sofort auf jeder Position.

    Nichts wird mehr abgetippt, bekannte Lieferanten nicht mehr neu kontiert.

  4. 4

    Beleg und Zahlung gehören zusammen

    Der Betrieb ordnet die Belege seinen Zahlungen zu, der automatische Abgleich hilft dabei. Bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern entstehen daraus die Buchungszeilen, je Konto und Steuersatz.

    Die Zuordnung macht, wer sie am besten kennt.

So sieht das im Portal aus: Rechnung vom Großhändler, beide Positionen mit dem Materialkonto, das beim Lieferanten hinterlegt ist, daraus die Buchungszeile ohne offenen Betrag.
Kanzlei-Wissen im System

Einmal entschieden, gilt es für den nächsten Beleg.

Welcher Lieferant auf welches Konto gehört, wie die Leasingrate gebucht wird: Das legt die Kanzlei im Portal einmal je Mandant fest. Danach kontiert flinkest vor, und die Arbeit beschränkt sich auf das, was neu oder unklar ist.

Buchungskonto am Lieferanten

Jede neue Rechnung dieses Lieferanten kommt mit dem Konto auf allen Positionen an. Auf bestehende Belege lässt es sich mit einem Klick übertragen.

automatisch bei jedem neuen Beleg

KI-Hinweis am Lieferanten

Ein Satz wie „Nur Treibstoff für Firmenfahrzeuge“ fließt in das Auslesen jeder Rechnung dieses Lieferanten ein.

automatisch bei jedem neuen Beleg

Regeln für wiederkehrende Zahlungen

Bedingung auf Gegenseite, IBAN, Verwendungszweck oder Betrag. Die Regel legt die Buchungszeilen an und markiert die Buchung auf Wunsch als geprüft oder freigegeben, wenn nichts mehr offen ist.

per Klick, beim Auto-Abgleich im Portal oder beim Abgleich des Betriebs

Verträge

Miete, Leasing oder Versicherung mit Konto, Buchungstext und Belegnummern-Vorlage. Passt der Betrag, ist die Zahlung kontiert.

beim Auto-Abgleich im Portal oder beim Abgleich des Betriebs

Anweisungen an den Konten

Kontiert der Betrieb selbst, schlägt die KI auf Knopfdruck ein Konto je Position vor und richtet sich dabei nach den Anweisungen der Kanzlei.

auf Knopfdruck beim Betrieb

Buchungsvorlagen

Skonto, Bankspesen, Privatanteil oder Rundung als fertige Zeile.

mit einem Klick an der Buchung

In der Kanzlei · flinkest.tax

Nur noch die Ausnahmen abarbeiten.

Das Portal zeigt je Buchung, ob sie vollständig ist. Bankdaten, Beleg, ausgelesene Positionen und Buchungszeilen stehen nebeneinander. Was fehlt, wird direkt dort geklärt.

Alle Mandanten, eine Übersicht

Je Mandant: erledigt, Differenz, offene Rückfragen, zur Prüfung, Zuordnung unvollständig.

Jede Buchung zeigt, was fehlt

Fehlendes Konto, fehlender Steuercode, Differenz zum Bankbetrag, offene Rückfrage. Schnellfilter führen zu genau diesen Fällen.

Prüfen und freigeben

Zwei Schritte mit getrennten Rechten, für saubere Buchungen auch gesammelt. Ändert der Betrieb danach etwas, verfällt die Prüfung.

Rückfragen an der Buchung

Mit Frist: Am Vortag erinnert flinkest den Betrieb per E-Mail. Er antwortet in seiner Buchhaltung, der Verlauf bleibt an der Buchung.

Selbst korrigieren

Bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern lassen sich Buchungszeilen und falsch ausgelesene Positionen direkt im Portal ändern.

Abgeschlossen heißt gesperrt

Schließt der Betrieb einen Monat ab, ist er im Portal gesperrt. Wer das Recht dazu hat, öffnet ihn für eine Korrektur wieder.

Die Frage hängt an der Buchung, nicht im Postfach.

Die Kanzlei fragt direkt an der betroffenen Buchung nach, auf Wunsch mit Frist und aus eigenen Textbausteinen. Der Mandant antwortet in seiner Buchhaltung, beide sehen denselben Verlauf. Solange die Frage offen ist, bleibt die Buchung ungeprüft, und eine Liste zeigt, worauf die Kanzlei noch wartet.

Übergabe an BMD oder RZL

Fertig für BMD und RZL, und vorher ist sichtbar, was hinausgeht.

flinkest.tax bereitet die freigegebenen Buchungen als BMD-Datei oder als RZL-Importdatei auf, mit den Belegen als PDF. Gebucht wird weiterhin in BMD oder RZL.

Erst ansehen

Die fertigen Buchungszeilen mit Konto, Gegenkonto, Belegdatum, Belegnummer, Steuercode und Betrag, durchsuchbar.

Hinweise mit Sprung

Nicht Freigegebenes oder Buchungen ohne Zeilen öffnen sich als gefilterte Liste. Ob exportiert wird, entscheidet die Kanzlei.

Voll, Folge oder Korrektur

Der Export läuft im Hintergrund und bleibt mit Person, Zeitpunkt und Zeilenzahl in der Historie.

Passend zur Rechnungsart

Bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung die Buchungszeilen der Bankbuchungen, bei Bilanzierern zuerst Ausgangs- und Eingangsrechnungen, danach die Bankbuchungen.

Der Nutzen für die Kanzlei

Wo die Zeit bisher hingeht, und was sich ändert.

Die Arbeit in der Kanzlei liegt selten im Buchen, sondern im Zusammensuchen, Abtippen und Nachfragen. Genau dort setzt flinkest an.

Beträge und Steuersätze vom PDF abtippen
Die KI hat die Positionen ausgelesen.
Rekonstruieren, welche Zahlung zu welchem Beleg gehört
Der Betrieb hat zugeordnet, Beleg und Zahlung stehen nebeneinander.
Denselben Lieferanten jeden Monat neu kontieren
Konto am Lieferanten, Regeln und Verträge kontieren vor.
Rückfragen per Mail, Antworten Tage später im Postfach
Frage an der Buchung, mit Frist und Erinnerung.
Fehler erst beim Abschluss bemerken
Jede Buchung zeigt laufend, was ihr fehlt.
Nach dem Import in BMD nacharbeiten
Vor dem Export sind die fertigen Buchungszeilen sichtbar.
Praxisbeispiel

Ein Monatsabschluss mit einem Installationsbetrieb.

Beispielhafter Ablauf: vom gesammelten Beleg bis zur Übergabe an BMD oder RZL. Der Betrieb arbeitet in flinkest, die Kanzlei im Portal.

  1. Laufend

    Der Betrieb sammelt Belege

    Der Installateur lädt seine Eingangsrechnungen hoch und ordnet sie den Zahlungen zu. Die Rechnungen des Großhändlers kommen mit dem Materialkonto an, das die Kanzlei beim Lieferanten hinterlegt hat.

    Eingangsbelege
  2. Monatsanfang

    Regeln haben vorgearbeitet

    Leasingrate und Kontoführung hat je eine Regel schon kontiert und als geprüft markiert. An der Buchungszeile steht, welche Regel sie angelegt hat.

    Kanzlei-Portal flinkest.tax
  3. Tag 1

    Nur die Ausnahmen

    Mit dem Filter „Nicht freigegeben“ bleiben die offenen Fälle übrig: eine Kundenzahlung mit Skontoabzug, eine Rechnung ohne Buchungskonto, eine Bewirtung ohne Steuercode.

    Kanzlei-Portal flinkest.tax
  4. Tag 1

    Rückfrage mit Frist

    Zur Bewirtung fragt die Kanzlei direkt an der Buchung nach, wer dabei war. Fällig in einer Woche, am Vortag geht eine Erinnerung an den Betrieb.

    Kanzlei-Portal flinkest.tax
  5. Tag 3

    Antwort im Cockpit

    Der Inhaber antwortet in seinem Buchhaltungs-Cockpit. Frage und Antwort stehen im selben Verlauf an der Buchung.

    Digitale Buchhaltung
  6. Tag 4

    Prüfen und freigeben

    Die Sachbearbeitung prüft, die Verantwortliche gibt frei. Buchungen ohne Warnung gehen gesammelt durch.

    Kanzlei-Portal flinkest.tax
  7. Tag 5

    Periode abgeschlossen

    Der Betrieb schließt den Monat ab. Im Portal ist die Periode damit gesperrt; wer das Recht dazu hat, kann sie für eine Korrektur wieder öffnen.

    Digitale Buchhaltung
  8. Tag 5

    Übergabe an BMD oder RZL

    Die Vorschau zeigt die fertigen Buchungszeilen, der Export läuft im Hintergrund und bleibt in der Historie.

    Kanzlei-Portal flinkest.tax
In drei Schritten

So startet die Kanzlei mit ihren Mandanten.

Das Portal arbeitet mit Betrieben, die flinkest verwenden. Die Verbindung startet der Mandant, die Kanzlei nimmt sie an.

  1. 1. Kanzleikonto anlegen

    Auf flinkest.tax mit der Kanzlei-E-Mail-Adresse registrieren und die Adresse bestätigen.

  2. 2. Der Mandant lädt die Kanzlei ein

    Der Mandant schaltet in seinen Buchhaltungs-Einstellungen den Kanzlei-Zugang frei und sendet die Einladung an diese Adresse.

  3. 3. Annehmen und Team einladen

    Mit der Einladung erscheint der Mandant in der Übersicht der Kanzlei. Kolleginnen und Kollegen werden auf der Team-Seite eingeladen, die Rechte je Mandant vergeben.

Beim Mandanten in flinkest: Kanzlei-Zugang freischalten, Kanzlei eintragen, Einladung senden. Mandanten testen flinkest 3 Monate gratis, ohne Kreditkarte.

Wie der Zugang geregelt ist.

Der Betrieb entscheidet, ob und wann die Kanzlei mitarbeitet.

Freigeschaltet vom Betrieb

Der Kanzlei-Zugang ist aus, bis der Betrieb ihn aktiviert. Auf Wunsch sieht die Kanzlei nur Monate, die er schon abgeschlossen hat.

Einladung an die Kanzlei-Adresse

Die Einladung gilt nur für die E-Mail-Adresse, an die der Betrieb sie geschickt hat.

Nachvollziehbar

Jede Änderung aus dem Portal ist der handelnden Person zugeordnet und steht im Änderungsverlauf.

Keine zweite Kopie

Das Portal arbeitet auf den Daten des Betriebs. Server in Österreich, Deutschland und Finnland.

Häufige Fragen von Kanzleien.

Was Kanzleien vor dem Start wissen wollen.

Was ist flinkest, und was ist flinkest.tax?
flinkest ist die Software des Betriebs: Rechnungen, Eingangsbelege, Bankkonto und Buchhaltungsvorbereitung. flinkest.tax ist das Portal für die Kanzlei. Es arbeitet direkt auf diesen Daten, prüft, gibt frei und übergibt an BMD.
Wie arbeitet flinkest.tax mit unserer Kanzleisoftware zusammen?
Gebucht wird weiterhin in BMD oder RZL. Das Portal sorgt dafür, dass vollständig und nachvollziehbar ankommt, was ankommen soll.
Was muss der Mandant tun?
Er arbeitet mit flinkest: Rechnungen schreiben, Eingangsbelege hochladen oder mailen, Bankkonto verbinden und Belege den Zahlungen zuordnen. Für die Zusammenarbeit schaltet er in seinen Buchhaltungs-Einstellungen den Kanzlei-Zugang frei und lädt die Kanzlei ein. Mandanten testen flinkest 3 Monate gratis, ohne Kreditkarte.
Wie kommt ein Mandant ins Portal?
Der Betrieb lädt die Kanzlei aus seinen Buchhaltungs-Einstellungen ein. Danach erscheint er im Portal.
Woher kommt das Buchungskonto auf dem Beleg?
Aus dem Konto, das beim Lieferanten hinterlegt ist: flinkest setzt es beim Auslesen automatisch auf jede Position. Kontiert der Betrieb selbst, kann er zusätzlich einen KI-Vorschlag je Position anfordern, der sich nach den Anweisungen der Kanzlei an den Konten richtet. Im Portal lassen sich Konten und Steuercodes vor der Prüfung korrigieren.
Wie kommen die Buchungen in BMD NTCS?
Als BMD-Export im Format des NTCS-Buchungsimports: die fertigen Buchungszeilen mit Konto, Gegenkonto, Steuercode, Belegdatum, Belegnummer und Betrag, die Belege als PDF dazu. Die Kanzlei sieht die Zeilen vorher in der Vorschau und exportiert als Voll-, Folge- oder Korrekturexport; jeder Export bleibt in der Historie.
Funktioniert das auch mit RZL?
Ja. Arbeitet der Mandant mit einer RZL-Kanzlei, stellt er in flinkest das Exportformat RZL ein. Das Portal liefert die freigegebenen Buchungen dann als RZL-Importdatei (FIBU/EA-Import) mit Soll und Haben, USt-Schlüssel und Belegnummer, die Vorschau zeigt genau diese Zeilen. Die Belege gehen als PDF mit und kommen über das RZL-Modul Belegverarbeitung direkt zur Buchung.
Lässt sich der Kontenplan aus BMD übernehmen?
Ja. Wer im Portal Konten verwalten darf, importiert den Kontenplan des Mandanten per CSV oder Excel oder direkt aus einem BMD-Kontenplan-Export (ZIP, FIB oder XML). Die Buchungen gehen danach den umgekehrten Weg: als BMD-Export mit den Belegen als PDF.
Laufen die Regeln automatisch?
Das Lieferantenkonto greift bei jedem neuen Beleg von selbst. Regeln und Verträge laufen, wenn die Kanzlei im Portal den Auto-Abgleich startet oder eine Regel über die offenen Buchungen ausführt, oder wenn der Betrieb den automatischen Abgleich startet. Der Auto-Abgleich im Portal zeigt vorher je Buchung, welche Buchungszeilen entstehen würden; gebucht wird nur, was die Kanzlei auswählt.
Funktioniert das für Bilanzierer und Einnahmen-Ausgaben-Rechner?
Ja. Die Rechnungsart ist je Betrieb hinterlegt und steuert den BMD-Export: Bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung gehen die Buchungszeilen der Bankbuchungen hinaus, bei Bilanzierern zuerst Ausgangs- und Eingangsrechnungen, danach die Bankbuchungen. In beiden Fällen bearbeitet die Kanzlei Buchungszeilen und Belegpositionen direkt im Portal.
Braucht jeder Kanzlei-Zugang eine Lizenz beim Mandanten?
Nein. Zugänge aus dem Kanzlei-Portal zählen nicht gegen die Benutzerzahl des Betriebs, seine Lizenz wird dadurch nicht teurer.
Können mehrere Personen aus der Kanzlei an denselben Mandanten arbeiten?
Ja. Auf der Team-Seite werden Kolleginnen und Kollegen eingeladen und die Rechte je Mandant vergeben: bearbeiten, prüfen, freigeben, exportieren, Konten verwalten, Team verwalten und Perioden verwalten.
Was passiert, wenn der Mandant nachträglich etwas ändert?
Prüfung und Freigabe verfallen automatisch, und die Buchung taucht wieder in der Arbeitsliste auf. Wurde sie bereits exportiert, ist sie als nachträglich geändert gekennzeichnet. Ein Korrekturexport übergibt sie neu.